Folge uns

News

Bericht: 100 Ermittler der BAO „Pott“ sollen BVB-Anschlag aufklären

Bericht: 100 Ermittler der BAO „Pott“ sollen BVB-Anschlag aufklären

Rund 100 Ermittler der BAO "Pott" des Bundeskriminalamtes (BKA) sollen den Bombenanschlag auf den Mannschaftsbus des BVB aufklären. Diese "Besondere Aufbauorganisation", wie es im Behördendeutsch heißt, sei jetzt gemeinsam mit Beamten aus Nordrhein-Westfalen gebildet worden, berichtet die "Welt am Sonntag" (16. April 2017). "Der Sprengstoff in den Rohrbomben, die mit Metallstiften gefüllt waren, stammt eventuell aus Beständen der Bundeswehr. Aber das wird noch geprüft", heißt es laut Zeitung in Ermittlerkreisen.

Foto: Bus von Borussia Dortmund, über dts Nachrichtenagentur

Der militärische Zünder setze Fachkenntnisse voraus und habe sich nicht leicht beschaffen lassen. Laut Ermittlern bestünden weiterhin Zweifel, ob die Bomben von islamistischen Terroristen gezündet wurden. Die Polizei hält offenbar weitere Anschläge für wahrscheinlich. Laut einer "VS – nur für den Dienstgebrauch" gestempelten Anweisung an regionale Polizeipräsidien, die der Zeitung vorliegt, seien insbesondere Fußballspiele, Rockkonzerte und Kulturevents gefährdet. Veranstaltern werde deshalb geraten, die Zahl der Kräfte von privaten Sicherheitsunternehmen zu erhöhen. Insbesondere müssten "geplante Fahrtstrecken" und "Übernachtungsörtlichkeiten" sowie das "Umfeld" gefährdeter Personen bei den Sicherheitsvorkehrungen im Fokus stehen. Auch die Länderpolizeien wollen gegebenenfalls mehr Präsenz zeigen und Sprengstoffspürhunde einsetzen. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sagte der "Welt am Sonntag" zum Bombenanschlag in Dortmund: "Klar ist jedenfalls, dass es nicht nur um Fußball geht, sondern um größtmögliches öffentliches Interesse. Ähnliche Risiken bestehen deshalb etwa für große Pop-Konzerte." Wirklich besorgniserregend sei die technisch perfekte Konstruktion der Sprengvorrichtungen in Dortmund gewesen, die auch auf jeder anderen Straße in Deutschland jedes Fahrzeug hätte attackieren können. "Deshalb darf unser Blick nicht auf Fußballstadien beschränkt bleiben", so Herrmann. Zugleich forderte der Minister eine verstärkte Videoüberwachung. Das Hotel l`Arrivée in Dortmund, in dem die Mannschaft des BVB untergebracht war, verfügt zwar über Kameras – sie sind jedoch nicht auf die Straße gerichtet, wo der Anschlag passierte. Herrmann betonte: "In Bayern planen wir eine noch intensivere Videoüberwachung vor allem von Kriminalitätsbrennpunkten und öffentlichen Plätzen." Der gezielte Einsatz von Kameras könne die Polizei in ihrer Arbeit ganz entscheidend unterstützen, von der Fahndung nach Straftätern bis hin zur Aufklärung von Terrorakten. "Außerdem stärkt die Videoüberwachung das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung und sie kann abschreckend auf potentielle Täter wirken", sagte Herrmann der Zeitung. (dts Nachrichtenagentur)

Aktuelle News

BUNDESLIGA-TABELLE

Pl. Mannschaft Sp. Tore +/- Pkt
1FC Bayern München933:82522
2Borussia Dortmund925:151021
3SC Freiburg914:6819
4Bayer Leverkusen923:14917
51. FC Union Berlin913:10316
6RB Leipzig920:91114
71. FSV Mainz 05912:9313
81. FC Köln915:16-113
9VfL Wolfsburg99:12-313
10Hertha BSC911:21-1012
11TSG 1899 Hoffenheim917:15211
12Borussia Mönchengladbach910:12-211
13VfB Stuttgart914:15-110
14VfL Bochum96:16-1010
15Eintracht Frankfurt99:13-48
16FC Augsburg95:18-136
17Arminia Bielefeld95:14-95
18SpVgg Greuther Fürth96:24-181

Folge uns auf Facebook

News Archive

Mehr News: News