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Leverkusen kassiert eine herbe 2:6-Klatsche im DFB-Pokal-Halbfinale gegen die Bayern

Leverkusen kassiert eine herbe 2:6-Klatsche im DFB-Pokal-Halbfinale gegen die Bayern

Im Halbfinale um den DFB-Pokal scheiterte Bayer Leverkusen an Bayern München und erlitt eine herbe Niederlage mit 2:6. Trotz der Umstellung der Mannschaft zur Halbzeit hatte Trainer Heiko Herrlich mit seinem Notfallplan keinen Erfolg.

Nachdem Panagiotis Retsos von Bayer Leverkusen nach einem taktischen Foul verwarnt wurde, bestand für den Trainer der Werkself, Heiko Herrlich, Handlungsbedarf. Der Trainer ließ Milde walten und entschied sich nicht für einen Platzverweis. Heiko Herrlich überraschte mit seiner Entscheidung. Er tauschte den Griechen nicht Eins zu Eins links in der Viererkette durch Benjamin Henrichs aus, sondern er stellte von 4-2-3-1 auf 3-4-3 um und setzte auf die Offensive. Nicht Henrichs als Verteidiger, sondern Flügelstürmer Leon Bailey wurde für die linke Defensivseite im Mittelfeld eingewechselt. Der Systemwechsel war die falsche Entscheidung und wurde von Bayern München geschickt ausgenutzt. Schließlich landeten die Bayern nach 22 Minuten drei Gegentreffer. Heiko Herrlich korrigierte wieder auf 4-2-3-1 und wechselte Benjamin Henrichs ein.

Auf die Frage, ob er sich noch einmal zur Halbzeit so entscheiden würde, antwortete Heiko Herrlich, dass man hinterher immer schlauer sei. Allerdings hatte er eine plausible Erklärung für seine Entscheidung. Er dachte daran, dass Retsos den Platz verlassen müsse. Lars Bender wurde über eine längere Zeit behandelt, weshalb Heiko Herrlich Sorge hatte, dass er nicht bis zum Ende spielen könnte. Er litt an einer Knieverletzung, die sich allerdings nicht als schwerwiegend erwies. Heiko Herrlich machte sich seine Entscheidung nicht leicht. Er hätte eine härtere Kritik hinnehmen müssen, wenn er bei einem Rückstand zwei Abwehrspieler eingesetzt hätte. Er hätte dann nicht die Möglichkeit gehabt, Bailey und Alario einzusetzen, die auf der Bank saßen. In diesem Fall hätte nur einer der beiden Spieler eingesetzt werden können. Für den Trainer stellten Mittelstürmer Lukas Alario und Turbodribbler Leon Bailey zwei echte Offensivwaffen dar.

Notfallplan hielt nicht, was er versprach

Der Notfallplan von Heiko Herrlich begann zwar vielversprechend, doch erwies er sich als Flop. Der Coach sah darin ein Risiko, aber auch eine Chance. Bayer Leverkusen hatte drei Minuten nach der Halbzeit gleich zwei große Chancen, die der Verein jedoch nicht nutzte. Bayern München war auf diesen Notfallplan nicht vorbereitet, weshalb sich Herrlich letztendlich dafür entschied. Er spricht davon, dass die Überlegung fast hingehauen hätte. Der Schuss ging jedoch schon nach wenigen Minuten nach hinten los. Nach bereits zwei Gegentoren durch die Bayern vor der Halbzeit musste Bayer Leverkusen noch drei weitere Gegentore hinnehmen. Die Umstellung auf 4-2-3-1 und die Einwechslung von Benjamin Henrich nützten nicht mehr viel. Bayer Leverkusen landete zwar noch ein Tor, doch schließlich musste die Werkself noch ein weiteres Gegentor kassieren. Das Ergebnis fiel sehr eindeutig aus, vor dem Spiel hat das Online-Portal Wettanbietererfahrungen.com ein deutlich ausgeglicheneres Spiel erwartet.

Trotz der herben Niederlage spricht Heiko Herrlich nicht von einem völligen Fehlgriff. Er spricht davon, dass er gut damit leben kann, dass seine Maßnahme derart hinterfragt wurde. Er akzeptiert die Kritik, wenn das Spiel nicht läuft und ein so schlechtes Ergebnis erzielt wurde. Ein Plus für Heiko Herrlich: Seine Mannschaft trat den Bayern mutig gegenüber. Bayer Leverkusen hatte acht Torchancen – doch schade, sie wurden nicht genutzt.

Bayern München und Trainer Jupp Heynckes machen einen weiteren Schritt in Richtung Triple. Sie stehen im DFB-Pokalfinale und fahren nach Berlin.

Vjeko hat das Projekt fussballjunkies.de 2017 übernommen. Während er in seiner Kindheit/Jugend noch als aktiver Kicker unterwegs war, schreibt bzw. bloggt er mittlerweile seit mehr als zehn Jahren regelmäßig über die schönste Nebensache der Welt. Angefangen hat alles 2008 als der innere Drang immer größer wurde die eigenen Gedanken „zu Papier“ zu bringen und mit anderen zu teilen. Knapp zehn Jahre später folgt mit fussballjunkies.de das erste eigenständige Fussball News-Portal.

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Pl. Mannschaft Sp. Tore +/- Pkt
1Borussia Mönchengladbach715:6916
2VfL Wolfsburg710:4615
3FC Bayern720:81214
4RB Leipzig715:7814
5SC Freiburg715:7814
6FC Schalke 04714:7714
7Bayer Leverkusen712:8414
8Borussia Dortmund719:11812
9Eintracht Frankfurt711:10111
10Hertha BSC712:12010
11Werder Bremen712:16-48
12TSG 1899 Hoffenheim76:11-58
131. FSV Mainz 0577:17-106
14FC Augsburg78:19-115
15Fortuna Düsseldorf79:14-54
161. FC Union Berlin76:13-74
171. FC Köln75:16-114
18SC Paderborn 0779:19-101

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