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Thorgan Hazard

Bundesliga

Schulz, Brandt und Hazard: Der BVB rüstet sich für die kommende Saison

Foto: Anton_Ivanov / Shutterstock.com

Schulz, Brandt und Hazard: Der BVB rüstet sich für die kommende Saison

Mit Nico Schulz hat Borussia Dortmund den ersten Transfer für die kommende Saison unter Dach und Fach gebracht. Der Linksverteidiger wird jedoch nicht der letzte neue Neuzugang in diesem Sommer bleiben. Mit Julian Brandt und Thorgan Hazard stehen zwei weitere Spieler kurz davor zum BVB zu wechseln. Die Verantwortlichen in Dortmund rüsten sich für die neue Saison und nehmen dabei viel Geld in die Hand.

Nach der Saison ist vor der Saison. Getreu nach diesem Motto hat Borussia Dortmund wenige Tage nach der verpassten Meisterschaft bereits wieder vollen Kurs auf die neue Spielzeit genommen. Es war bzw. ist ein offenes Geheimnis, dass Dortmund diesen Sommer seinen Kader umbauen wird. Neben zahlreichen Abgängen geht es vor allem darum neue Spieler zu verpflichten, die den Schwarz-Gelben nochmals mehr Qualität bringen und in der kommenden Saison im Meisterzweikampf mit den Bayern nochmals einen ticken gefährlicher und besser machen. Der BVB gehört, neben den Bayern, auch in der Bundesliga Saison 2019/20 zu den Top-Favoriten. Wer eine entsprechende Meisterschaftswette platzieren möchte findet online zahlreiche Wettmöglichkeiten und kann dabei auch auf neue Wettanbieter mit einem attraktiven Angebot zurückgreifen.

Nico Schulz ist erst der Anfang, Brandt und Hazard folgen

Nico Schulz wurde bereits seit Wochen mit Borussia Dortmund in Verbindung gebracht und seit gestern ist der Wechsel des 26-jährigen Linksverteidigers offiziell unter Dach und Fach. Medienberichten zu Folge zahlt der BVB 27-30 Millionen Euro Ablöse an die TSG 1899 Hoffenheim um sich die Dienste von Schulz zu sichern. Was im ersten Moment nach viel Geld klingt, ist im internationalen Vergleich durchaus „günstig“. Mit Mitte 20 ist Schulz im besten Fussballer-Alter, zudem ist Schulz deutscher Nationalspieler und passt ideal in das System von Lucien Favre, der gerne schnell über die Außenbahnen spielen lässt. Zudem ist Schulz auf der linken Seite flexibel einsetzbar und kann im Zweifel auch ins Mittelfeld rücken.

Neben Schulz stehen mit Julian Brandt und Thorgan Hazard zwei weitere Bundesliga-Spieler kurz vor einem Wechsel nach Dortmund. Der Belgier Hazard hat sich bereits vor Wochen öffentlich für einen Wechsel zum BVB ausgesprochen und laut Gladbachs Sportdirektor Max Eberl laufen die Gespräche zwischen den beiden Vereinen. Dabei geht es weniger um die Frage ob Hazard wechselt, sondern viel mehr darum wie viel Ablöse Gladbach möchte. Der offensive Mittelfeldspieler hat nur noch einen Vertrag bis zum Sommer 2020 bei den Fohlen und das macht die Sache so kompliziert. Gladbach fordert wohl eine Ablöse zwischen 35-40 Millionen Euro, der BVB hingegen will maximal 30 Millionen Euro bezahlen. Sollte es zu keiner Einigung kommen, könnte Hazard noch eine Saison bei der Borussia in Mönchengladbach spielen und im Sommer 2020 ablösefrei zur Borussia aus Dortmund wechseln. Genau dieses Szenario möchten die Verantwortlichen in Gladbach verhindern und somit rechnen alle fest damit, dass Hazard diesen Sommer bereits zum BVB wechselt.

Während die Ausgangslage bei Hazard ein wenig kompliziert ist, sieht es bei Julian Brandt deutlich einfacher aus. Der 22-jährige Mittelfeldspieler verfügt, wie Nico Schulz, über eine Ausstiegklausel, welche es ihm ermöglicht Bayer Leverkusen diesen Sommer für 25 Millionen Euro zu verlassen, selbst gegen den Willen der Verantwortlichen bei der Werkself. Ähnlich wie bei Hazard geht es bei Brandt weniger darum ob er nach Dortmund wechselt, sondern viel mehr darum wann der Transfer offiziell verkündet wird. Rudi Völler hat gegenüber dem SID bereits bestätigt, dass Brandt von seiner Ausstiegsklausel gebrauchen machen wird und ab der kommenden Saison im BVB-Trikot spielen wird. Lediglich der obligatorische Medizincheck ist noch offen, dieser soll im Laufe der Woche folgen.

Brandt wurde in den vergangenen Monaten immer wieder mit zahlreichen europäischen Top-Klubs in Verbindung gebracht. Auch der FC Bayern soll großes Interesse an dem deutschen Nationalspieler gehabt haben, beim BVB hat der Youngster jedoch die besten Aussichten regelmäßig zu spielen, was mit Blick auf seine Entwicklung sicherlich wichtig und richtig ist.

Die BVB-Streichliste ist lang

Allen für diese drei Spieler wird der BVB knapp 90 Millionen Euro diesen Sommer ausgeben. Schaut man jedoch zur Konkurrenz nach München ist dies aber notwendig. Die Bayern haben mit Lucas Hernandez und Benjamin Pavard zwei Weltmeister verpflichtet und bis dato mehr als 120 Millionen Euro ausgeben. Die beiden Franzosen sollen zudem nicht das Ende der Fahnenstange sein, auch Timo Werner von RB Leipzig gilt als einer Wechselkandidat. Möchte man in Dortmund auch in der kommenden Saison „auf Augenhöhe“ mit den Bayern agieren muss der BVB zwangsläufig in seinen Kader investieren.

Neben den Neuzugängen wird man sich in Dortmund aber sicherlich auch Gedanken machen, wer den Verein diesen Sommer alles verlassen wird. Die Liste an Streichkandidaten ist lang. Viele Spieler wie Sebastian Rode, Andre Schürrle, Shinji Kagawa, Alexander Isak und Jeremy Toljan kehren nach ihren Leihen zurück zum BVB, habe jedoch alle samt keine Perspektive unter Lucien Favre. Zudem gibt es „unzufriedene Profis“ wie Ömer Toprak, Julian Weigl oder Maximilian Philipp, die wenige Spielzeit erhalten haben und bei einem attraktiven Angebot ebenfalls den Klub verlassen könnten.

Es wird spannend zu sehen wie der BVB-Kader in der neuen Saison aussehen wird. Fakt ist, das sich einiges tun wird in den kommenden Wochen in Dortmund.

Foto: CosminIftode / Shutterstock.com

Vjeko hat das Projekt fussballjunkies.de 2017 übernommen. Während er in seiner Kindheit/Jugend noch als aktiver Kicker unterwegs war, schreibt bzw. bloggt er mittlerweile seit mehr als zehn Jahren regelmäßig über die schönste Nebensache der Welt. Angefangen hat alles 2008 als der innere Drang immer größer wurde die eigenen Gedanken „zu Papier“ zu bringen und mit anderen zu teilen. Knapp zehn Jahre später folgt mit fussballjunkies.de das erste eigenständige Fussball News-Portal.

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4Borussia Dortmund820:11915
5RB Leipzig816:8815
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9Bayer Leverkusen812:11114
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12Werder Bremen813:17-49
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