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Manuel Neuer

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Trainerwahl: Neuer stimmte nicht für Klopp, Löw schon

Foto: Federico Guerra Moran / Shutterstock.com

Trainerwahl: Neuer stimmte nicht für Klopp, Löw schon

Ob diese Entscheidung des Kapitäns der deutschen Nationalmannschaft etwas mit alten Seilschaften zu tun hat? Obwohl Jürgen Klopp als Trainer die Champions League gewann und in der Premier League nur einen Punkt hinter Manchester City landete, gab Manuel Neuer seine Stimme, bzw. seine erst Wahl an den Trainer von eben jenem Manchester City: an Pep Guardiola. Welcher zufällig mal drei Jahre der Trainer von Manuel Neuer war, während er Jürgen Klopp nur als dauerhaften Konkurrenten in seiner Zeit bei Borussia Dortmund kennt. Natürlich gibt es bei derartigen Wahlen ohnehin keine absolute Wahrheit. Ein jeder, der wahlberechtigt ist, nämlich jeweils der Kapitän einer Nationalmannschaft sowie der Nationaltrainer, möge nach bestem Gewissen abstimmen. Das wird Manuel Neuer getan haben, zumal man durchaus der Auffassung sein kann, dass man in der Premier League weniger Glück benötigt als in der Champions League, um diese jeweils zu gewinnen.

Damit hätte Neuer bei seiner Wahl diesen Faktor eben stärker gewichtet als die meisten anderen, die an dieser Wahl beteiligt waren. Wie zum Beispiel Jogi Löw, der tatsächlich für den späteren Sieger Jürgen Klopp stimmte. Wie das Ergebnis überhaupt ziemlich beeindruckend und auch relativ eindeutig ist. Jürgen Klopp vereinigte nicht weniger als 630 Punkte der Nationaltrainer auf sich. Der Zweitplatziere Pep Guardiola kam hier auf 405 Punkte, der Dritte Mauricio Pochettino, der dann schon nur noch 105 Stimmen der Trainer erhielt.

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Klopp räumt mächtig ab bei der Wahl

Auch bei den Kapitänen war Jürgen Klopp der am meisten gewählte Kandidat, hier mit 603 Punkten vor den weiteren Trainern. Somit ist Jürgen Klopp nach Ottmar Hitzfeld und Jupp Heynckes erst der dritte deutsche Trainer, dem diese Ehre und Auszeichnung zuteil wird. Gleichwohl hätte ein anderer Deutscher, Manuel Neuer, eben anders entschieden, wenn es nur an ihm gelegen hätte. Ob Jürgen Klopp diesen Umstand überhaupt wahrnimmt oder ob es ihm im Trubel des Gewinns dieses Titels gleichgültig ist, vermag man kaum zu sagen.

Die hohe Punktzahl erklärt sich dadurch, dass die Wählenden jeweils drei Spieler aus der Shortlist auswählen durften. Der von ihnen Erstplatzierte erhielt dann 5 Punkte, der Zweitplatzierte 3 Punkte und der Drittplatziere 1 Punkt. Offenbar wählten sehr viele Nationaltrainer und auch Kapitäne Jürgen Klopp auf Platz 1. Zum besten Fußballer des Jahres wurde Lionel Messi gewählt, der damit zum 6. Mal Weltfußballer des Jahres ist – einmal mehr als Cristiano Ronaldo mit 5 Auszeichnungen. Ronaldo spielte diesmal aber keine große Rolle. Neuer wiederum stimmte gar nicht für den Sieger Messi, womit er aber auch nichts daran ändern konnte, das dieser sich einmal mehr in dieser Wahl durchsetzte, diesmal gegen Virgil van Dijk als Zweitplatziertem.

Hagen ist ein “alter Hase” im Fussball-Geschäft und gehört zu unseren erfahrensten Redakteuren. Am liebsten schreibt Hagen über Vereine aus dem “Pott”. Aber auch für internationale Top-Ligen und Wettbewerbe und die deutsche Nationalmannschaft hat er eine gewisse Zuneigung.

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4Bayer Leverkusen56:339
5VfB Stuttgart510:648
6Borussia Mönchengladbach58:808
7Werder Bremen57:708
8Eintracht Frankfurt57:9-28
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13SC Freiburg56:9-36
14Arminia Bielefeld54:8-44
15Hertha BSC59:12-33
161. FC Köln55:9-42
17FC Schalke 0452:19-171
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