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Joshua Kimmich

Bundesliga

„Bayern ist ohne Thomas schwierig vorstellbar“ – Kimmich zeigt Verständnis für Müllers Unmut

Foto: Bukharev Oleg / Shutterstock.com

„Bayern ist ohne Thomas schwierig vorstellbar“ – Kimmich zeigt Verständnis für Müllers Unmut

Nach der Ausbootung beim DFB sollte es für Thomas Müller auch in der Bundesliga nicht wirklich gut laufen. Schließlich konnte der 30-jährige bislang kaum Spielzeit auf seinem Konto verbuchen. Mit Joshua Kimmich stärkt ihm nun aber ein Mitspieler den Rücken und zeigt Verständnis für die neuerlichen Wechselgedanken des erfahrenen Bundesligaspielers.

„Der Trend macht mich nicht glücklich.“ Mit diesen Worte hatte Thomas Müller in einem „kicker“-Interview vom Mittwoch für Aufsehen gesorgt – auch wir berichteten darüber. Müller, seines Zeichens seit nunmehr 20 Jahren beim FC Bayern, spielt offenbar mit dem Gedanken, seinen Herzensverein zu verlassen. Nicht nur bei vielen Bayern-Anhängern dürften diese Gedankenspiele des Offensivakteurs für ein trauriges Gefühl sorgen. Auch die Mitspieler und langjährigen Weggefährten Müllers beschäftigen sich mit der Thematik.

So eben auch Joshua Kimmich. Der 24-jährige lief beim Länderspiel der DFB-Elf am Mittwoch gegen Argentinien (2:2) erstmal als Kapitän der deutschen Auswahl auf und reift immer mehr zur Führungspersönlichkeit – auf und neben dem Platz. Nach der Partie gegen Argentinien äußerte sich Kimmich auf Nachfrage der Journalisten auch zu den Wechselgedanken Müllers. „Es ist klar, dass Thomas mit der Situation unzufrieden ist. Er hat den Anspruch spielen zu wollen. Man muss sagen: Wenn er reinkommt, macht er das auch immer sehr gut, es ist schwierig für den Gegner, die Qualitäten von einem Freigeist unter Kontrolle zu bekommen. Es ist schwierig, ihn zu kontrollieren, weil die Gegner nie wissen, was passiert“, so Kimmich über seinen Teamkollegen.

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Müller als „prägende Figur“ der Bayern

Kimmich kennt Müller gut und weiß auch, welche Gefühlslage sich in einem Spieler breitmacht, wenn man nur von der Bank aus zuschauen darf. Er „verstehe, dass er nach fünf Spielen nacheinander auf der Bank unzufrieden ist“, sagt Kimmich und hälft fest: „Bayern ist ohne Thomas schwierig vorstellbar.“

Der Defensivspieler des Rekordmeisters bezeichnet Müller als „Identifikationsfigur“ und „prägende Figur des Vereins“.

Damit hat er sicherlich recht, stand Müller in seinen bislang zehn Bundesliga-Jahren doch stolze 325 Mal für die Münchener auf dem Platz. Hinzu kommen 106 Einsätze in der Champions League sowie 51 Spiele im DFB-Pokal. Der 30-jährige blickt auf eine große Vita. Das Jahr 2019 verläuft bislang aber alles andere als rosig. Zunächst folgte zu Beginn des Jahres die Aussortierung aus der Nationalmannschaft und nun spielt Thomas Müller auch bei Niko Kovac kaum eine Rolle. In den bislang sieben Bundesliga-Partien stand Müller nur dreimal in der Startelf. Ein Wechsel im Winter ist daher denkbar und dennoch bleiben die Worte Kimmichs im Ohr, die einen Weggang treffend als „schwierig vorstellbar“ bezeichneten.

Marco ist ein Fussball-Allrounder, egal ob es um die deutsche Nationalmannschaft, die Bundesliga, internationale Ligen oder Wettbewerbe geht, Marco liebt es über alles zu schreiben was mit Fussball zu tun hat. Seine jahrelange Erfahrung hilft fussballjunkies.de regelmäßig qualitativen Content zu liefern. Marco hat eine gewisse Vorliebe für den BVB und betreut bei uns primär den News-Bereich rund um die Fussball Bundesliga.

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Pl. Mannschaft Sp. Tore +/- Pkt
1RB Leipzig410:2810
2FC Bayern417:899
3Borussia Dortmund48:269
4Eintracht Frankfurt47:438
5VfB Stuttgart49:547
6FC Augsburg45:327
7Werder Bremen46:607
8TSG 1899 Hoffenheim48:626
9Bayer Leverkusen43:216
101. FC Union Berlin47:525
11Borussia Mönchengladbach45:6-15
12SC Freiburg45:8-35
13VfL Wolfsburg42:204
14Arminia Bielefeld43:6-34
15Hertha BSC48:10-23
161. FC Köln44:8-41
17FC Schalke 0442:16-141
181. FSV Mainz 0542:12-100

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