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Dortmund beliebtester Club in Deutschland – Schalke weit unten

Foto: Michael715 / Shutterstock.com

Dortmund beliebtester Club in Deutschland – Schalke weit unten

In einer Studie der TU Braunschweig wurden Menschen in Deutschland zwischen 18 und 69 Jahren zu den 36 Clubs der 1. und 2. Bundesliga befragt. Dabei wurden Bekanntheit, Markenstärke und Markeneinstellung bewertet. So ergibt sich ein Index, der eine Rangfolge der beliebtesten Clubs in Deutschland ermöglicht. Auf Platz 3 überraschend: ein Zweitligist.

Sieger und damit als beliebtester Club in Deutschland wurde Borussia Dortmund eingeschätzt. Zweiter in dieser jährlich aufs Neue erstellten Rangliste wurde Borussia Mönchengladbach. Und auf Rang 3 folgt schon jener Club aus Hamburg, der sich seit Jahren mit geschicktem Marketing gut positioniert. Der FC St. Pauli belegt den 3. Platz in dieser Liste. Ganz anders hingegen der Rivale des Spitzenreiters Borussia Dortmund. Der FC Schalke 04 landet nur auf Rang 19 (!) in dieser Liste und ist somit quasi nicht mal ein Erstligist unter den beliebtesten Clubs in Deutschland. Das verwundert ein wenig, nicht zuletzt, weil dieser Club zusammen mit Borussia Dortmund und dem FC Bayern München die meisten Mitglieder in Deutschland hat.

Ein anderer Revierclub hingegen, der VfL Bochum, landet sehr weit oben. Auf Rang 7 findet sich die vermeintlich graue Maus wieder, die noch nie einen Titel gewann und seit ihrem letzten Abstieg aus der Bundesliga mittlerweile seit einer Dekade nur noch Zweitligist ist.

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Überraschend weit vorne: der VfL Bochum.

SC Freiburg ist Sympathiemeister

Offenbar fließen hier aber andere Kriterien ein als sportlicher Erfolg. Denn der Rekordmeister und Serienmeister FC Bayern München landet in der Gunst der deutschen Fans auch nur weit hinten. Das wiederum erklärt sich wohl durch eine andere Wertung, die die TU Braunschweig ebenfalls vorgenommen hat, nämlich jene der “Sympathietabelle”. Da landen die Münchner auf dem letzten Platz von 36 Teams. Sieger ist hier der SC Freiburg vor erneut dem FC St. Pauli.

Diese sogenannten weichen Faktoren mögen sportlich kaum eine Auswirkung haben, vielleicht bei den Zuschauerzahlen vor Ort und am TV. Doch für die Sponsoren sind diese weichen Faktoren bekanntermaßen ziemlich wichtig. Sich mit einem der sympathischsten Clubs zu präsentieren ist eben wertvoller als mit einem Club, der in der Gunst der Fans weit hinten steht. Das wiederum bringt den hier gut gelisteten Clubs theoretisch mehr Geld – und dass Geld im Fußball tatsächlich langfristig mehr Tore schießt als kein Geld, ist eine Binse.

Hagen ist ein “alter Hase” im Fussball-Geschäft und gehört zu unseren erfahrensten Redakteuren. Am liebsten schreibt Hagen über Vereine aus dem “Pott”. Aber auch für internationale Top-Ligen und Wettbewerbe und die deutsche Nationalmannschaft hat er eine gewisse Zuneigung.

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