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Reschke doppelt in der Kritik: Mané und Lewandowski nicht geholt

Foto: taranchic / Shutterstock.com

Reschke doppelt in der Kritik: Mané und Lewandowski nicht geholt

Aktuell ist Michael Reschke beim FC Schalke 04 tätig, nachdem er zuvor die Stationen Bayer Leverkusen, FC Bayern München und VfB Stuttgart in seiner Vita stehen hat. Von zwei dieser drei Stationen wurde in den letzten Tagen heftige Kritik an seinen Entscheidungen laut. Unklar ist, wieso die Clubs nachkarten.

Im Falle des FC Bayern München war es eine der einflussreichsten Stimmen im gesamten deutschen Fußball, die sich etwas ominös zum Transfergebahren von Michael Reschke äußerte: Karl-Heinz Rummenigge. Er ließ zuletzt in einem Interview den Namen Sadio Mané fallen, um den sich sein Club bemüht hätte, ohne dabei erfolgreich zu sein. Zu jener Zeit sei eben Michael Reschke Chefscout beim FC Bayern gewesen, wohin er zur Saison 2014/15 gewechselt war. Dass man Sadio Mané nicht verpflichten konnte, dieser mittlerweile beim FC Liverpool aber zu einem der besten Stürmer der Welt aufgestiegen ist, kreidet Rummenigge wohl Michael Reschke immer noch an. Wenig half Reschke dabei, dass auch Borussia Dortmund an der Verpflichtung von Mané gescheitert war. Stattdessen steht er nun öffentlich in der Kritik, ohne, dass es von außen erkennbar einen konkreten Grund dafür gegeben hätte. Möglicherweise will Rummenigge auch nur die Verantwortung dafür, dass der FC Bayern für die Transfers der ganz großen Topstars nicht mehr infrage kommt, abwälzen. Allerdings sollte man derlei Äußerungen ohnehin ein wenig mit Vorbehalt genießen: Sie fiel auf einem Treffen mit einem Fanclub des FC Bayern München.

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Lewandowski-Berater tritt bei Twitter nach

Doch für Michael Reschke kam es in diesen Tagen noch dicker. Zwar war es im zweiten Fall nicht sein Ex-Club Bayer Leverkusen selbst, der Kritik äußerte. Vielmehr war es der ohnehin oft merkwürdig agierende Berater von Robert Lewandowski, der sich bei Twitter zu Wort meldete. Hier sein Tweet:

Brisant – für Reschke – an dieser Aussage: In jener Zeit war er Chef des Scoutings von Bayer Leverkusen. Offenbar hatte es da jemand nötig, nachzutreten, gleichwohl auch hiernicht ganz verständlich ist, wo die Motivation dafür herrührt.

Immerhin ist Lewandowski bekanntlich seinen Weg gegangen, hat für Borussia Dortmund und den FC Bayer München mittlerweile so viele Tore erzielt, dass er bald Jupp Heynckes als Dritten der Ewigen Torjägerliste der Bundesliga überholen wird. Dass er später eine derartige Weltkarriere hinlegen würde, war schließlich damals tatsächlich noch nicht zu erahnen. Weder Reschke noch sein aktueller Arbeitgeber FC Schalke 04 äußerten sich zu der Kritik – und das wird voraussichtlich auch so bleiben.

Hagen ist ein “alter Hase” im Fussball-Geschäft und gehört zu unseren erfahrensten Redakteuren. Am liebsten schreibt Hagen über Vereine aus dem “Pott”. Aber auch für internationale Top-Ligen und Wettbewerbe und die deutsche Nationalmannschaft hat er eine gewisse Zuneigung.

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