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BL-Transfers: Paco Alcacer verlässt BVB, Piatek kommt zu Hertha

Foto: Sergey Kohl / Shutterstock.com

BL-Transfers: Paco Alcacer verlässt BVB, Piatek kommt zu Hertha

Am letzten Tag des Winter-Transferfensters gibt es viele Gerüchte, einiges ist aber auch schon dingfest gemacht. So verlässt Paco Alcacer definitiv den BVB, wo er nach dem Kauf von Haaland wohl kaum noch Chancen für sich sieht. Hertha BSC verpflichtet den Polen Krzystof Piatek für 23 Millionen vom AC Mailand.

Eigentlich war lange im Umlauf gewesen, dass Paco Alcacer zum FC Valencia zurückkehren könne. Diese Hoffnung des Stürmer zerschlug sich aber vor einigen Tagen. Nun heißt sein Ziel FC Villarreal. Für diesen Transfer erhält der BVB, je nach Zusatzoptionen, die erreicht werden könnten, bis zu 30 Millionen Euro. Das ist gutes Geld, hatte der BVB selbst doch nur 23 Millionen für ihn berappt, als er ihn vor rund zwei Jahren vom FC Barcelona verpflichtete.

In seiner ersten Saison traf er 18 mal in 26 Spielen, häufig als Joker eingesetzt. Nicht weniger als 15 dieser 18 Tore erzielte er als Einwechselspieler. Somit hatte der BVB immer eine starke Waffe in der Hinterhand. Zudem erzielte er als erster BVB-Spieler überhaupt vor wenigen Monaten in sechs Pflichtspielen hintereinander ein Tor und stellte damit einen Clubrekord auf. Das reichte aber nicht, um ihn dauerhaft an den Revierclub zu binden. Die Würfel sind gefallen, Paco Alcacer ist Geschichte beim BVB, nicht zuletzt, da es nach einer Systemumstellung durch Trainer Lucien Favre die Erfolgsrolle von Alcacer als Neuner gar nicht mehr gab.

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Piatek mit exzellenten Werten in Italien

Hertha BSC haut das Geld mit vollen Händen raus. 23 Millionen soll der Transfer von Piatek kosten, der bei AC Mailand nicht mehr glücklich war. Dort hatte man kürzlich Zlatan Ibrahimovic zurückgeholt. Trotz seines hohen Alters ist der Schwede dort gesetzt. Ein Stammplatz rückte für Piatek in weite Ferne. Eine ähnliche Situation also wie bei Paco Alcacer.

Hertha BSC hatte so also leichtes Spiel, den Polen vom AC Mailand loszueisen, zumal dieser damit deutlich näher wieder an seine Heimat rückt. Und da Hertha BSC zurzeit Geld satt und genug hat, waren auch die Ablösesumme sowie die weiteren mit diesem Wechsel verbundenen Kosten kein Problem.

In der Vorsaison hatte er in der Serie A überragende Leistungen gezeigt, erzielte 22 Tore in 37 Spielen. An diese Top-Leistungen konnte er in dieser Saison nicht mehr anknüpfen. Das will Piatek aber nun bei Hertha BSC tun und damit mithelfen, die Hertha tatsächlich zu einem Anwärter auf die Champions League zu machen. Zwar nicht mehr in dieser Saison, aber sicher in der folgenden. Piateks Vertrag in der Hauptstadt läuft bis 2024.

Hagen ist ein “alter Hase” im Fussball-Geschäft und gehört zu unseren erfahrensten Redakteuren. Am liebsten schreibt Hagen über Vereine aus dem “Pott”. Aber auch für internationale Top-Ligen und Wettbewerbe und die deutsche Nationalmannschaft hat er eine gewisse Zuneigung.

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