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Heute Brexit: Was heißt das für die Premier League?

Foto: Vitalii Vitleo / Shutterstock.com

Heute Brexit: Was heißt das für die Premier League?

Heute Abend um 0.00 Uhr tritt der Brexit in Kraft. Bis Ende des Jahres gibt es noch Übergangsfristen, sodass sich für die Arbeitnehmer in Großbritannien erstmal nichts ändert. Doch danach könnte einiges anders sein. FA und Premier League verfolgen dabei unterschiedliche Interessen.

Schon ganz allgemein ist in vielen Lebensbereichen nicht klar, wie sich der Brexit auswirken wird. Da ist es in einer so international besetzten Branche wie dem Profifußball natürlich noch ungewisser. Zahlreiche Spieler – und Trainer – aus dem Ausland sind in der englischen Premier League, in der schottischen Premier League und in einer der drei weiteren Profiligen in England tätig. Was wird nun aus ihnen, wenn der Brexit in Kraft tritt, bzw. die Übergangsphase am Ende des Jahres vorbei sein wird?

Das ist noch gar nicht klar, weshalb um die Ausrichtung bei einer neuen Regelung auch bereits jetzt zäh gerungen wird. Großbritannien möchte in jedem Fall die Zahl der gering Qualifizierten aus dem Ausland, die in UK tätig sind, verringern. Nur noch höhere Qualifizierte sollen Zugang zum Arbeitsmarkt erhalten. Das soll mittels eines Punktesystems ermittelt werden. Aber wann ist ein Fußballer höher qualifiziert? Muss man dafür bereits Champions League gespielt haben? Oder reicht es, in der Heimat bei einem Profiverein tätig gewesen zu sein? Gilt das auch für Spieler aus Vanuatu oder Andorra?

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Nach Übergangsphase neue Regeln?

Man wird sich bis Ende des Jahres einigen müssen. Und die Parteien, die hier eine Regelung finden müssen, sind der britische Staat, die FA, also der englische Fußballverband, und – vor allem, aber nicht nur, die Premier League.

Die will nicht auf ihre internationalen Spieler verzichten und das betrifft insbesondere jene, welche nicht als absolute Topstars auf der Insel tätig sind. Die FA hingegen wittert die Chance, die Zahl der Spieler aus dem Ausland entscheidend zu reduzieren. Dahinter steht die Hoffnung, dass man mit mehr einheimischen Spielern auch die Nationalmannschaft weiter stärken könnte.

Ob dem tatsächlich so wäre, ob dann die Premier League an Attraktivität verlöre, kann eigentlich niemand seriös einschätzen. Weshalb das Tauziehen um eine neue Regelung im britischen Fußball wohl genauso wirr und wenig von Rationalität geprägt ablaufen wird, wie die gesamte Diskussion um den Brexit.

Wie streng es dabei werden könnte, wissen alle nichteuropäischen Ausländer im englischen Fußball. Die benötigen schon jetzt grünes Licht von der FA, was sie nicht immer und auch nicht einfach erteilt. Die Premier League blickt jedenfalls nicht positiv gestimmt auf die Folgen des Brexit, anders als die FA.

Hagen ist ein “alter Hase” im Fussball-Geschäft und gehört zu unseren erfahrensten Redakteuren. Am liebsten schreibt Hagen über Vereine aus dem “Pott”. Aber auch für internationale Top-Ligen und Wettbewerbe und die deutsche Nationalmannschaft hat er eine gewisse Zuneigung.

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Pl. Mannschaft Sp. Tore +/- Pkt
1RB Leipzig410:2810
2FC Bayern417:899
3Borussia Dortmund48:269
4VfB Stuttgart510:648
5Eintracht Frankfurt47:438
6FC Augsburg45:327
7Werder Bremen46:607
8TSG 1899 Hoffenheim48:626
9Bayer Leverkusen43:216
101. FC Union Berlin47:525
11Borussia Mönchengladbach45:6-15
12SC Freiburg45:8-35
13VfL Wolfsburg42:204
14Arminia Bielefeld43:6-34
15Hertha BSC48:10-23
161. FC Köln55:9-42
17FC Schalke 0442:16-141
181. FSV Mainz 0542:12-100

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