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Martin Hinteregger

Europa League

EL-Roundup: Drei deutsche Heimsiege – Frankfurt klar, WOB und LEV knapp

Foto: Vlad1988 / Shutterstock.com

EL-Roundup: Drei deutsche Heimsiege – Frankfurt klar, WOB und LEV knapp

Drei deutsche Siege in der Europa League an einem Tag, nämlich dem gestrigen, sind auch eher eine Seltenheit. Der deutsche Vereinsfußball ist international nicht unbedingt zur Spitze zu zählen. Dennoch legten alle drei aktiven Clubs den Grundstein fürs Weiterkommen jeweils mit einem Sieg in ihrem Heimspiel.

Der Eintracht aus Frankfurt war es mal wieder überlassen, das größte Ausrufezeichen an diesem Tag zu setzen. Gegen ein nach dem Weggang diverser Stars, allen voran Erling Haaland zum BVB, deutlich schwächeres Salzburg als zuletzt kam Eintracht Frankfurt zu einem klaren 4:1-Heimsieg. Dabei hätte die Ausgangslage sogar noch viel besser ausgesehen, hätte man nicht kurz vor Schluss noch per Strafstoß das für den Gegner so wichtige Auswärtstor kassiert.

Bis dahin hatten dreimal der Japaner Daichi Kamada und einmal Filip Kostic eine nicht nur komfortable, sondern auch verdiente 4:0-Führung herausgeschossen. Die Salzburger verteidigten teilweise nicht auf dem Niveau eines internationalen Fußballspiels. Dass sie am Ende vor 47.000 Zuschauern in der ausverkauften Commerzbank-Arena zu einem Treffer kamen, lässt sie ihre Hoffnungen auf die nächste Runde nicht vollends beerdigen. Im Rückspiel bereits am 27.02.2020 muss aber nach dieser hohen Pleite in Frankfurt ein halbes Fußballwunder her.

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Werkself und VW-Elf siegen beide 2:1

Zwar gewannen die anderen beiden Vertreter Bayer Leverkusen und der VfL Wolfsburg beide ebenfalls ihre Heimspiele. Sie befinden sich aber in einer deutlich heikleren, wenn auch nicht per se schlechten Ausgangslage.

Bayer Leverkusen führte 2:0 durch Treffer von Lucas Alario (29.) und Kai Havertz per Elfmeter (57.). Diese Führung hätte man gerne so verteidigt und mit ins Rückspiel genommen. Bayer hatte dabei noch Glück, dass Kai Havertz seinen Strafstoß gegen den FC Porto noch einmal wiederholen durfte. Der portugiesische Torwart hatte sich nach Ansicht des Schiedsrichters zu früh von der Linie bewegt und deshalb den Ball pariert. So erhielt Havertz eine zweite Chance, die er dann souverän verwandelte. Doch der FC Porto kam durch Luis Diaz (73.) noch zum Anschlusstreffer. Womit im Rückspiel eine heiße Partie garantiert ist. Ein Tor würde dem FC Porto reichen, um Bayer Leverkusen zu eliminieren, welches aber selbst natürlich auch treffen darf.

Ebenfalls 2:1 endete die Partie in Wolfsburg, wo der VfL Malmö FF aus Schweden zu Besuch hatte. Die Gäste gingen in diesem Fall per Strafstoß in Führung. Der VfL konnte die Partie aber noch drehen und machte die allerdings nicht allzu zahlreich erschienenen Fans glücklich. Auch ihnen bleibt eine gute Hoffnung aufs Weiterkommen im Rückspiel. Entschieden ist hier noch gar nichts, doch der Sieg aus dem Hinspiel für den VfL Wolfsburg steht.

Hagen ist ein “alter Hase” im Fussball-Geschäft und gehört zu unseren erfahrensten Redakteuren. Am liebsten schreibt Hagen über Vereine aus dem “Pott”. Aber auch für internationale Top-Ligen und Wettbewerbe und die deutsche Nationalmannschaft hat er eine gewisse Zuneigung.

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