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Hertha BSC: Nouri holt Kalou und Esswein zurück ins Team

Foto: Sergey Kohl / Shutterstock.com

Hertha BSC: Nouri holt Kalou und Esswein zurück ins Team

Offenbar hat der neue Chefcoach Alexander Nouri andere personelle Vorstellungen als sein Vorgänger Jürgen Klinsmann. Dieser hatte die beiden langjährigen Hertha-Spieler Salomon und Alexander Esswein aus dem Kader der ersten Mannschaft von Hertha BSC aussortiert. Nun erfolgt die Kehrtwende. Norui “begnadigt” die beiden Spieler und holt sie zurück ins Team der Profis.

Ob das eine Reaktion auf die fürchterliche Demontage beim 0:5 am Samstag im eigenen Stadion gegen den 1. FC Köln ist, ist nicht bekannt. Immerhin dauert es bis Dienstag, also heute, ehe sie wieder zur Mannschaft stießen. Dort wurden die beiden für die Klinsmann-Zeit Geschmähten vom Rest des Teams wohlwollend wieder aufgenommen. Was nicht zuletzt daran liegt, dass der Mannschaftsrat sich selbst für eine Rückholaktion im Falle der beiden langjährigen Berliner stark gemacht hatte. Offenbar lief das Team damit bei Nouri offene Türen ein, dieser zumindest zeigte sich einverstanden mit der Rückkehr von Kalou und Esswein.

Was nicht unbedingt bedeuten muss, dass sie beim nächsten Ligaspiel auch schon wieder im Kader zu finden sein werden. Aber ab heute sind sie eben wieder ganz offiziell Teil des Teams und können im normalen Trainingsbetrieb ihrer Arbeit nachgehen.

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Kein Einsatz der beiden geplant

Nächster Gegner ist am kommenden Freitag, den 28.02., im Abendspiel Fortuna Düsseldorf und damit ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt. Aktuell hat Hertha zwar trotz der Pleite gegen den 1. FC Köln noch drei Punkte Vorsprung vor der Fortuna auf dem Relegationsrang. Im Falle einer Niederlage würde dieser aber auf drei Punkte zusammenschmelzen. Und das kann natürlich niemand wollen bei den Hauptstädtern.

Dass Salomon Kalou das Fußballspielen nicht gänzlich verlernt haben dürfte, dürfte selbstverständlich sein. Seit 2014 steht der Ivorer bei Hertha BSC unter Vertrag, erzielte in der Zeit in 141 Ligaspielen immerhin 48 Treffer. Und Tore könnte die Hertha gut gebrauchen, wie nicht nur der letzte Auftritt demonstriert hat.

Allerdings schätzen einige Medien die Chancen auf weitere Einsätze für beide als recht gering ein. Immerhin können sie sich so noch bei ihrem bisherigen Club fithalten und sind in gewisser Weise auch wieder zurück im Blickfeld. Beim zumindest von Hertha-Seite letztens noch geäußerten Wunsch nach einer Trennung würde dies den beiden auf der Suche nach einem neuen Club sicher entgegen kommen.

Insofern ist diese Entscheidung wohl eher eine des guten Umgangs mit seinen Angestellten als die Hoffnung auf eine sportliche Veränderung durch die beiden zuletzt geschassten und nun zurückgeholten Spieler.

Hagen ist ein “alter Hase” im Fussball-Geschäft und gehört zu unseren erfahrensten Redakteuren. Am liebsten schreibt Hagen über Vereine aus dem “Pott”. Aber auch für internationale Top-Ligen und Wettbewerbe und die deutsche Nationalmannschaft hat er eine gewisse Zuneigung.

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