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Krise bei Werder Bremen – die ganze Bundesliga zittert mit

Foto: Joaquin Ossorio Castillo / Shutterstock.com

Krise bei Werder Bremen – die ganze Bundesliga zittert mit

Die nächste Heimniederlage, diesmal gegen Aufsteiger 1. FC Union Berlin. Werder Bremen kommt einfach nicht aus dem Keller der Bundesliga, im Gegenteil, stürzt immer weiter ab. Nicht mal der Erfolg über Borussia Dortmund im DFB-Pokal sorgte für ein leichtfüßigeres Auftreten – und die Spieltage bis zum Saisonende werden immer weniger.

Zwei große Fragen stehen nun im Raum, die einer Antwort harren. Wie soll das Spiel der Werderaner, zuletzt sogar gegen Paderborn unterlegen, rechtzeitig wieder besser und vor allem erfolgreicher werden? Und wie soll man an der Weser mit Trainer Florian Kohfeldt verfahren, der in seiner ersten großen Krise zunehmend ratloser wirkt?

Bei der zweiten Frage stehen die Zeichen weiterhin darauf, dass man an dem immer noch sehr jungen Trainer festhalten wird. Manager Frank Baumann stützt ihn ohnehin unermüdlich, auch der starke Mann bei Werder Bremen, Marco Bode, äußert sich dahingehend, dass ein Trainerwechsel nicht zur Debatte steht. Und anders als vielerorts im Geschäft Profifußball kann man diese Äußerungen im Falle von Marco Bode auch ernst nehmen. Dennoch bleibt natürlich die erste Frage – mindestens Rang 16 und die Relegation muss man erreichen, will man nicht anderen großen Clubs wie dem Hamburger SV oder dem VfB Stuttgart in die 2. Bundesliga folgen.

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Werder vor dem Absturz?

Gleichzeitig regt sich überall in der Liga Mitgefühl für bis Sorge um Werder Bremen. Einen so traditionsreichen Bundesligisten – immerhin der Club mit den meisten Saisons in der 1. Bundesliga überhaupt, noch vor dem FC Bayern München – zu verlieren, würde dem gesamten Produkt nicht guttun. Es reicht schließlich schon, dass HSV und VfB aktuell keine Erstligisten sind.

Zudem steht Werder auch für gewisse Werte, trotz des umstrittenen Hauptsponsors, und hat eine besonders loyale und lebendige Fanszene. All das wertet die Bundesliga enorm auf, was aktuell angesichts des traurigen Bildes, das der Club sportlich abgibt, nicht so sehr im Vordergrund steht. Tatsächlich aber würde die Bundesliga eines ihrer großen Zugpferde verlieren, gerade so, als stiege Borussia Mönchengladbach oder der FC Schalke 04 ab.

Selbst der frühere Werder-Spieler Mario Basler macht sich Sorgen um seinen alten Club. Und das ist wirklich ein klares Zeichen, wie schlimm es um den mehrfachen Deutschen Meister steht.

Die Süddeutsche titelt angesichts der jüngsten Darbietungen des SV Werder von 1899 e. v. gar “Bonjour Tristesse” – und wie diese Tristesse erfolgreich vertrieben werden kann, weiß zurzeit wohl niemand. Jüngste Idee bei Werder: ein Mini-Trainingslager, um intensiv zu arbeiten. Ob das aber die strukturellen Probleme im Kader zu lösen vermag, muss angesichts des bisherigen Saisonverlaufs doch arg in Zweifel gezogen werden.

Hagen ist ein “alter Hase” im Fussball-Geschäft und gehört zu unseren erfahrensten Redakteuren. Am liebsten schreibt Hagen über Vereine aus dem “Pott”. Aber auch für internationale Top-Ligen und Wettbewerbe und die deutsche Nationalmannschaft hat er eine gewisse Zuneigung.

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