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Die Faszination des eSports erreicht die Bundesliga

Foto: BudapestiHonvedSportegyesulet / Wikipedia (CC BY-SA 4.0)

Die Faszination des eSports erreicht die Bundesliga

In den kommenden Wochen erreicht die deutsche Bundesliga-Saison ihre heiße Phase – und die eSportler bereiten sich mit „EA FIFA 20“ auf den Startschuss der Virtual Bundesliga von DFL und Electronic Arts vor. Wurde das professionelle Gaming vor ein paar Jahren noch als Kinderkram abgehakt, so hat sich der eSport mittlerweile zu einem echten Massenphänomen gemausert. Und selbst die deutschen Clubs mischen mit.

Während das erste verbriefte Gaming-Turnier 1972 mit den Intergalactic Spacewar Olympics am Campus der Stanford University noch mit einem Jahres-Abonnement des Musikmagazins Rolling Stone als Hauptpreis lockte, geht es heutzutage um richtig viel Geld. Schaut man beispielsweise zum FIWC, dem FIFA Interactive World Cup, dann nehmen dort teils weit über 2 Mio. Spieler teil und kämpfen um Preisgelder in Höhe von 200.000 US-Dollar und mehr. Da kann die Virtual Bundesliga natürlich nicht mithalten – Michael „MegaBit“ Bittner, der Sieger der letzten Saison, durfte aber immerhin auch schon ordentliche 25.000 Euro mit nach Hause nehmen.

Die Bundesliga mischt mit

Die Präsenz des eSports ist in Deutschland und Europa allgemein zwar noch nicht ganz so stark wie in Asien ausgeprägt, wo Spiele regelmäßig live vor einem Millionenpublikum ausgetragen werden, aber viele deutsche Bundesliga-Vereine haben das Potenzial erkannt und sind mittlerweile auch mit Spielern oder sogar kleinen Teams in diversen Wettbewerben vertreten.

Während sich der Bundesliga-eSport hierzulande derzeit gewissermaßen noch in den Kinderschuhen befindet, ist man in Deutschland mit der virtuellen Bundesliga (VBL) schon einen Schritt weiter. Immer mehr Vereine leisten sich professionelle Spieler, der VfL Wolfsburg bereits seit 2015, der 1. FC Köln arbeitet mit der eSport-Organisation SK Gaming zusammen und der FC Schalke 04 ist seit 2016 mit Teams aufgestellt, die sich nicht nur rein mit Fußball-Games beschäftigen. Nur die beiden deutschen Vorzeigeclubs, Borussia Dortmund und ausgerechnet der FC Bayern München, haben lange nicht mitgemischt: Bayern-Präsident Uli Hoeneß, der im November seinen Platz an der Spitze des Vereins frei macht, legte im letzten Jahr sein Veto gegen eine eSport-Abteilung ein. Videospiele würden nicht zum Grundverständnis des Serienmeisters passen, so Hoeneß damals. Mittlerweile hat der Verein seine Einstellung geändert.

Die alte Dame als Vorbild

Dass es auch anders geht, zeigt ausgerechnet die derzeit etwas krisengeplagte Hertha aus Berlin. Der Verein hat den Weg der Professionalisierung unbeirrt fortgesetzt und 2018 sogar eine eigene eSport-Akademie gegründet. Das Ziel des selbst ernannten Big City Clubs ist es, besondere „FIFA“-Spieler aus der Region zu fördern und auszubilden. Dazu Paul Keuter, Mitglied der Berliner Geschäftsleitung: „Wir haben uns bewusst entschieden, auch in Sachen eSport einen einzigartigen Hertha-Weg zu gehen. Hierbei wollen wir unsere erfolgreiche Nachwuchsarbeit in der Fußball-Akademie auch auf die digitale Welt ausweiten.“ Das Ziel sei es, so Keuter, Talente zu scouten und durch eine nachhaltige Nachwuchsförderung zu eSport-Profis von Hertha BSC zu machen.

Wohin der Weg den eSport führen wird, wird sich noch zeigen. Fest steht allerdings, dass der virtuelle Sport im Kommen ist und womöglich auch die deutsche Fußball-Szene ordentlich durcheinanderwirbeln wird. Lässt man einmal die aufkommende Professionalisierung außen vor, bleibt der eSport für viele Spieler eine Möglichkeit, dass Team ihrer Träume zu vertreten.

Vjeko hat das Projekt fussballjunkies.de 2017 übernommen. Während er in seiner Kindheit/Jugend noch als aktiver Kicker unterwegs war, schreibt bzw. bloggt er mittlerweile seit mehr als zehn Jahren regelmäßig über die schönste Nebensache der Welt. Angefangen hat alles 2008 als der innere Drang immer größer wurde die eigenen Gedanken „zu Papier“ zu bringen und mit anderen zu teilen. Knapp zehn Jahre später folgt mit fussballjunkies.de das erste eigenständige Fussball News-Portal.

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BUNDESLIGA-TABELLE

Pl. Mannschaft Sp. Tore +/- Pkt
11. FC Köln00:000
21. FC Union Berlin00:000
31. FSV Mainz 0500:000
4Arminia Bielefeld00:000
5Bayer Leverkusen00:000
6Borussia Dortmund00:000
7Borussia Mönchengladbach00:000
8Eintracht Frankfurt00:000
9FC Augsburg00:000
10FC Bayern00:000
11FC Schalke 0400:000
12Hertha BSC00:000
13RB Leipzig00:000
14SC Freiburg00:000
15TSG 1899 Hoffenheim00:000
16VfB Stuttgart00:000
17VfL Wolfsburg00:000
18Werder Bremen00:000

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